Studie: 2030 fehlen mindestens eine Million Gesellen

26. Dezember 2012, 18:43 Uhr

Im Jahr 2030 werden in Deutschland einem Medienbericht zufolge mehr als eine Million Fachkräfte mit Berufsausbildung fehlen.

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Im Jahr 2030 werden in Deutschland einem Medienbericht zufolge mehr als eine Million Fachkräfte mit Berufsausbildung fehlen. Dies gehe aus einer Prognose des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB) und des Instituts für Arbeitsmarkt und Berufsforschung (IAB) der Bundesagentur für Arbeit hervor, berichtet das "Handelsblatt". Wenn künftig nicht weit weniger Jugendliche ohne Abschluss in die Berufswelt entlassen würden als heute, wachse der Mangel an Gesellen in den kommenden 17 Jahren sogar auf rund 1,7 Millionen.

Aktuell liegt die Gesamtzahl der Fachkräfte mit Berufsausbildung in Deutschland dem Bericht zufolge zwar zwei Millionen über dem Bedarf; bereits heute aber gebe es in einigen Regionen und Berufen Fachkräftemangel, etwa in der Pflege, bei den Kindergärten und in der Gastronomie. Spätestens ab 2024 werde die Gesamtzahl der beruflich Qualifizierten unter den Gesamtbedarf sinken.

Der Präsident des BIBB, Friedrich Hubert Esser, mahnte angesichts der Zahlen, es reiche nicht aus, Schüler optimal zu fördern und sie besser in eine Ausbildung zu begleiten. Parallel dazu sei "Deutschland massiv auf berufliche Weiterbildung und Zuwanderung angewiesen", sagte er.

AFP