Knapp zehn Monate nach der Ermordung des Schwulen-Aktivisten David Kato in der ugandischen Hauptstadt Kampala ist der geständige Täter zu 30 Jahren Haft verurteilt worden. Wie am Freitag von Seiten der Justiz zu erfahren war, sagte Enoch Nsubugua aus, er habe Kato in dessen Wohnung mit einem Hammer erschlagen, nachdem dieser ihn zu homosexuellen Kontakten aufgefordert habe. Der Fall sorgte im Januar unter anderem deswegen weltweit für Schlagzeilen, weil eine schwulenfeindliche Zeitschrift zur Ermordung Katos aufgerufen hatte.