Die Wähler der abtrünnigen georgischen Region Südossetien haben am Sonntag in einer Stichwahl ihren neuen Präsidenten bestimmt. Um das Amt bewarben sich der von Moskau unterstützte südossetische Katastrophenschutzminister Anatoli Bibilow und die ehemalige Bildungsministerin Alla Dschiojewa. Die Wahllokale öffneten um 05.00 Uhr (MEZ) und sollten um 17.00 Uhr schließen. Begleitet war der Urnengang von einem massiven Sicherheitsaufgebot, bis zum Nachmittag lagen jedoch keine Berichte über gewaltsame Zwischenfälle noch grobe Verstöße vor.