Die Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen (MSF) hat anhaltende Gewalt in der westafrikanischen Republik Elfenbeinküste beklagt. Die Zivilbevölkerung werde vielerorts am Zugang zur Gesundheitsversorgung gehindert, der Bedarf an Medikamenten wachse ständig, erklärte der MSF-Beauftragte Issiaka Abdou am Dienstag in der Wirtschaftsmetropole Abidjan. Demnach ist die Lage entlang der Grenze zu Liberia besonders gravierend. Am 18. September waren bei einem Angriff in der Region Tai 23 Menschen getötet worden. Die ivorischen Behörden machten Söldner aus Liberia dafür verantwortlich.