Die behandelnden Ärzte des früheren südafrikanischen Präsidenten Nelson Mandela haben sich nach dessen akuter Atemwegsinfektion angesichts der zahlreichen Krankenbesucher in seinem Haus besorgt gezeigt. Der 92-Jährige habe zwar "eine erholsame und friedliche Nacht" gehabt und reagiere "gut auf die Behandlungen", erklärte der Vizepräsident des Landes, Kgalema Motlanthe, am Montag. Die Ärzte sorgten sich jedoch wegen der hohen "Zahl von Besuchern" um die weitere Genesung Mandelas. In seiner Mitteilung bat Motlanthe darum, dessen "Intimsphäre und Würde" zu achten.