Ärzte haben vor Lücken bei der Gesundheitsversorgung behinderter Menschen gewarnt. Besonders beim Übergang vom Kinder- und Jugendarzt in die Erwachsenenmedizin gebe es ein beträchtliches Defizit, erklärte Peter Martin, Chefarzt einer Klinik für Menschen mit schwerer geistiger Behinderung, auf einem Forum der Bundesärztekammer am Freitag in Berlin. Die Anforderungen an die Versorgung Behinderter spielten im Medizinstudium und bei der Weiterbildung nur eine untergeordnete Rolle.