Zehn Jahre nach dem Beginn des internationalen Militäreinsatzes in Afghanistan hält der frühere Generalinspekteur der Bundeswehr, Harald Kujat, diesen für gescheitert. Der Einsatz habe zwar "den politischen Zweck, Solidarität mit den Vereinigten Staaten zu üben, erfüllt", sagte er der in Halle erscheinenden "Mitteldeutschen Zeitung" vom Freitag. "Wenn man aber das Ziel zum Maßstab nimmt, ein Land und eine Region zu stabilisieren, dann ist dieser Einsatz gescheitert", fügte er hinzu.