Der Afrika-Beauftrage der Bundesregierung, Günter Nooke (CDU), hat vor einem Machtvakuum in Tunesien gewarnt. "Man kann nur hoffen, dass die Übergangsregierung dieses so füllt, dass Ruhe und Ordnung einkehrt", sagte Nooke am Montag dem Bayerischen Rundfunk. Nach dem Sturz von Präsident Zine El Abidine Ben Ali wollte Ministerpräsident Mohammed Ghannouchi im Tagesverlauf die Übergangsregierung vorstellen, die das Land bis zu den Präsidentschafts- und Parlamentswahlen führen soll. Die Abstimmungen müssen laut Verfassung innerhalb der kommenden zwei Monate abgehalten werden.