Bundeslandwirtschaftsministerin Ilse Aigner (CSU) hat die geplante Reform der EU-Agrarpolitik als zu bürokratisch kritisiert. Die Ziele der Reform stimmten, entscheidende Fragen seien aber noch offen, erklärte sie am Mittwoch in Berlin. Deutschland unterstütze die grundsätzliche Ausrichtung der Vorschläge, die Umweltbeiträge der Landwirtschaft weiter zu steigern und einen gewissen finanziellen Ausgleich zwischen den neuen Mitgliedstaaten im Osten und den Mitgliedstaaten im Westen Europas zu schaffen. Die Ziele müssten jedoch praktikabel sein.