Die Aktie des Betreibers der bei dem Erdbeben in Japan schwer beschädigten Atomanlage von Fukushima ist an der japanischen Börse erneut abgestürzt. Die Anteilsscheine des Tepco-Konzerns brachen am Mittwoch um 24,75 Prozent auf 921 Yen (8,14 Euro) pro Stück ein, nachdem sie an den zwei vorhergehenden Börsentagen bereits 42,4 Prozent eingebüßt hatten. Tepco kämpft an mehreren Reaktoren der Atomanlage Fukushima 1 gegen eine Atomkatastrophe. Nur noch wenige Techniker sind angesichts der starken radioaktiven Strahlung vor Ort. Es ist fraglich, ob es ihnen gelingt, nach dem Ausfall der Kühlsysteme eine Kernschmelze in den Reaktoren zu verhindern.