Die reichen Länder wollen allen Aids-Kranken in der Dritten Welt bis zur Mitte dieses Jahrzehnts eine Behandlung mit lebensverlängernden Medikamenten ermöglichen. Dazu soll die Zahl der Patienten, die eine antiretrovirale Therapie erhalten, bis 2015 mehr als verdoppelt werden und auf 15 Millionen steigen. Dies geht aus der Abschlusserklärung des UN-Aids-Gipfels in New York hervor, die der Nachrichtenagentur AFP am Donnerstag vorlag. Konkrete Finanzzusagen machen die Industriestaaten demnach aber nicht.