19. Juni 2012, 11:33 Uhr

Allianz muss betroffener Frau in PIP-Skandal Entschädigung zahlen

Im Skandal um Billig-Brustimplantate der französischen Firma PIP ist der deutsche Versicherungskonzern Allianz zur Zahlung einer Schadenersatzsumme von 19.650 Euro an eine Frau verurteilt worden. Ein Gericht in Lyon habe festgestellt, dass Allianz als Versicherer der Firma PIP für Schädigungen infolge der defekten Implantate zahlen müsse, teilte der Konzern am Montagabend mit. Das Versicherungsunternehmen, das sich seinerseits als Opfer eines Betrugs durch PIP sieht, will möglicherweise in Berufung gehen.

AFP
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