Im Skandal um die mit Billig-Silikon gefüllten Brustimplantate der französischen Firma PIP will der Versicherer Allianz nicht haften. Nach Ansicht der Allianz ist der Versicherungsvertrag unwirksam, weil PIP betrügerisch gehandelt habe, wie die "Financial Times Deutschland" ("FTD") am Mittwoch berichtete. Die französische Tochter des Münchner Konzerns habe den inzwischen insolventen Hersteller der minderwertigen Brustimplantate von 2005 bis 2010 versichert, bestätigte das Unternehmen der Zeitung.