In den russischen Überschwemmungsgebieten wächst nach der Flutkatastrophe die Angst vor Seuchen. In der am schwersten betroffenen Stadt Krimsk im Süden des Landes befürchteten die Bewohner angesichts fehlender Sanitäreinrichtungen und großer Hitze am Dienstag ansteckende Krankheiten. Die Internetseite Lifenews berichtete, 50 Menschen lägen in dortigen Krankenhäusern bereits mit Infektionskrankheiten auf Spezialstationen. Russlands oberster Amtsarzt Gennadi Onischtschenko bezeichnete gegenüber der Nachrichtenagentur RIA Nowosti Berichte über Massenansteckungen aber als "unverantwortliche Lüge".