Vor einem Militärgericht in den USA ist am Samstag die Anhörung gegen den US-Soldaten und mutmaßlichen Wikileaks-Informanten Bradley Manning fortgesetzt worden. Am zweiten Tag musste Ermittlungsrichter Paul Almanza die Anhörung allerdings nach zehn Minuten unterbrechen, weil es technische Probleme gab. Die erste von der Anklage aufgerufene Zeugin war per Telefon zugeschaltet und im Gerichtssaal kaum zu verstehen. Almanza forderte die Frau, die von ihrem Handy aus telefonierte, auf, sich später noch einmal über das Festnetz zu melden. Bei der Zeugin handelte es sich um eine Spezialagentin der Militärpolizei auf Hawaii.