Im Zusammenhang mit dem tödlichen Anschlag auf Togos Fußball-Nationalmannschaft beim Afrika-Cup Anfang des Jahres in Angola muss sich ein Verdächtiger in Frankreich vor Gericht verantworten. Wie am Freitag aus Justizkreisen in Paris verlautete, erhob die Staatsanwaltschaft Anklage gegen einen aus der angolanischen Exklave Cabinda stammenden Franzosen, der sich im Namen einer Unabhängigkeitsbewegung zu der Tat bekannt hatte. Der Mannschaftsbus Togos war am 8. Januar an der Grenze zwischen Cabinda und der Republik Kongo (Kongo-Brazzaville) beschossen worden, der Pressesprecher und der Assistenztrainer kamen dabei ums Leben.