Mehr als zwei Jahre nach dem tödlichen NATO-Luftangriff von Kundus haben zwei Bremer Juristen einem Bericht zufolge ihre erste Klage auf Schadenersatz eingereicht. Zunächst gehe es um Entschädigungen für zwei Hinterbliebene, berichtete die "Frankfurter Rundschau" in ihrer Samstagsausgabe. Demnach reichten der Bremer Anwalt Karim Popal sowie der Juraprofessor Peter Derleder vor dem Landgericht am Bonner Hauptsitz des Verteidigungsministeriums ihre Klage ein. Gefordert werden demnach Zahlungen zwischen 40.000 und 50.000 Euro.