Die Anwälte der Opfer des Luftangriffs von Kundus wollen gegen das Bundesverteidigungsministerium auf Entschädigungen klagen. Dieser Weg solle nun eingeschlagen werden, nachdem die Bemühungen um eine außergerichtliche Einigung mit dem Ministerium endgültig gescheitert seien, sagte der Bremer Anwalt Karim Popal am Donnerstag bei einer Pressekonferenz in Berlin. Die Anwälte fordern eine Entschädigung von 33.000 Dollar (23.000 Euro) pro Totem und Schwerverletztem.