Die Anwälte des New Yorker Zimmermädchens, das den früheren IWF-Chef Dominique Strauss-Kahn der versuchten Vergewaltigung beschuldigte, beobachten die Verwicklung des 62-Jährigen in eine Callgirl-Affäre sehr genau. Die Affäre bestärke den Verdacht, dass Strauss-Kahn "die Frauen wirklich als Objekte betrachtet", sagte der Anwalt Douglas Wigdor der Zeitung "Le Parisien" vom Montag. Seine Kanzlei sei in Kontakt mit anderen Frauen, die ebenfalls Sex mit "DSK" gehabt hätten. Diese "stichhaltigen Beweise" würden auch in den Zivilprozess gegen den früheren Hoffnungsträger der französischen Sozialisten eingebracht.