Gut einen Monat vor dem Gipfeltreffen der G-20-Gruppe sind die Arbeitsminister der wichtigsten Industrieländer zu Beratungen zusammengekommen. Bei den Gesprächen in Paris soll es am Montag und Dienstag vor allem um die Beschäftigung zu Zeiten der Wirtschaftskrise gehen. Die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) forderte zu Beginn des zweitägigen Treffens "bessere Arbeitsplätze" - es sei Besorgnis erregend, dass die Einkommensungleichheit ständig zunehme, dass es immer mehr befristete Arbeitsverhältnisse gebe und dass die Reallöhne in vielen Ländern stagnierten oder sogar zurückgingen, erklärte die Organisation.