Das Bundesarbeitsministerium hat Befürchtungen der Bundesagentur für Arbeit zurückgewiesen, bei der Nürnberger Behörde könnte es wegen der jüngst beschlossenen Einsparungen zu Defiziten in Milliardenhöhe kommen. Der Bund gehe davon aus, dass der erwartete Rückgang der Arbeitslosigkeit unter anderem zu Einsparungen bei den Personal- und Verwaltungskosten führen werde, erklärte Ministeriumssprecher Jens Flosdorff am Montag in Berlin. Er verwies auf die Prognose, dass die Arbeitslosigkeit von 3,2 Millionen in 2010 auf 2,5 Millionen im Jahr 2015 sinken werde.