Die Überreste einer riesigen Ratte haben australische Archäologen bei Ausgrabungen in Osttimor gefunden. Insgesamt seien bei den Forschungsarbeiten 13 verschiedene Nagetiere unterschieden worden, berichtete Ken Aplin von der australischen Wissenschaftsbehörde in einem Bericht für die Schrift "Bulletin of the American Museum of Natural History". Die Ratten hätten vor 1000 bis 2000 Jahren gelebt und seien durch menschliche Landwirtschaft ausgerottet worden, sagte Aplin der Nachrichtenagentur AFP am Dienstag. "Die großangelegte Abholzung für landwirtschaftliche Nutzung führte wahrscheinlich zum Aussterben, das war nur durch die Einführung von Metallwerkzeugen möglich", erläuterte der Forscher.