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7. Juni 2011, 05:29 Uhr

Schwere Waldbrände geraten außer Kontrolle

Ein Brand hat im US-Bundesstaat Arizona rund 94.500 Hektar Wald vernichtet, es war das drittgrößte Feuer in der Geschichte des US-Bundestaates. Rund 2500 Feuerwehrleute und über 20 Löschhubschrauber sind im Einsatz.

Bei einem verheerenden Waldbrand im Südwesten der USA sind fast 100.000 Hektar Wald vernichtet worden. Wegen des drittgrößten Feuers in der Geschichte des Bundesstaats Arizona mussten rund 2500 Anwohner in Sicherheit gebracht werden, wie die Behörden am Dienstag mitteilten. Gouverneurin Jan Brewer erklärte am Montag den Notstand und gab damit Finanzmittel aus einem Notfallfonds frei.

Das Feuer wütete der US-Forstbehörde zufolge im Grenzgebiet zwischen den Staaten Arizona und New Mexico. Mehr als 2500 Feuerwehrleuten gelang es trotz des Einsatzes von 22 Löschhubschraubern zunächst nicht, die Flammen zu löschen. Starke Winde und niedrige Luftfeuchtigkeit fachten das Feuer weiter an. Feuerwehrleute sagten, der am Samstag ausgebrochene Brand sei außer Kontrolle. Es wurde daher erwartet, dass er noch mehrere Tage lang wütet. Über dem Waldschutzgebiet Apache-Sitgreaves, rund 300 Kilometer nordöstlich der Millionenstadt Phoenix, war eine riesige dichte Rauchwolke zu sehen.

Arizonas Gouverneurin Brewer gab mit der Ausrufung des Notstandes 200.000 Dollar (136.000 Euro) aus dem Notfallfonds des Bundesstaats frei, wie ihr Büro mitteilte. Mit dem Geld sollen Notfallmaßnahmen und der Wiederaufbau des zerstörten Gebietes finanziert werden.

ste/AFP