Die Außenminister von acht Anrainerstaaten der Arktis haben am Donnerstag in der grönländischen Hauptstadt Nuuk über die Erschließung der Ressourcen der Arktis beraten. Bei dem Treffen von US-Außenministerin Hillary Clinton mit ihren Kollegen aus Dänemark, Finnland, Island, Kanada, Norwegen, Russland und Schweden ging es unter anderem um die Erschließung der Öl- und Erzvorkommen sowie den Ausbau von Fischerei und Tourismus. Das Schmelzen der Eisdecke über dem arktischen Meer ermöglicht neue Schiffsrouten und eröffnet den Zugang zu neuen Rohstoffvorkommen. Kritiker warnen jedoch vor einer Zerstörung des ohnehin fragilen ökologischen Gleichgewichts der Region.