Der katholische Sozialverband Caritas hat Missstände bei der Gesundheitsversorgung armer Menschen in Deutschland angeprangert. Menschen, die lange arbeitslos seien, kaum über Einkommen verfügten und einen niedrigen Bildungsstand hätten, müssten mit einem höheren Krankheitsrisiko und einer niedrigeren Lebenserwartung rechnen, erklärte Caritas-Präsident Peter Neher bei der Vorstellung der Caritas-Kampagne "Armut macht krank" am Mittwoch in Berlin. Die Tatsache, dass Armut krank mache, sei in einem der reichsten Länder der Welt ein nicht hinzunehmender Zustand.