Ein Niedriglohn-Job reduziert nach einer Studie des arbeitgebernahen Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW) in vielen Fällen das persönliche Armutsrisiko. Das teilte das IW am Mittwoch in Köln mit. Der Untersuchung zufolge sind rund 59 Prozent der Menschen, die vor Übernahme eines Niedriglohn-Jobs armutsgefährdet waren, dies nach Arbeitsbeginn nicht mehr. Nur gut sechs Prozent derjenigen, die vor der Aufnahme einer derartigen Tätigkeit nicht armutsgefährdet waren, fielen anschließend in diese Kategorie.