Mit einem Bekenntnis zu offenen Märkten und zum Aufbau einer gemeinsamen Freihandelszone ist der Gipfel des Asiatisch-Pazifischen Wirtschaftsforums (APEC) im japanischen Yokohama zu Ende gegangen.
Mit einem Bekenntnis zu offenen Märkten und zum Aufbau einer gemeinsamen Freihandelszone ist der Gipfel des Asiatisch-Pazifischen Wirtschaftsforums (APEC) im japanischen Yokohama zu Ende gegangen. "Wir bleiben dem Erhalt offener Märkte und der Bekämpfung von Protektionismus verpflichtet", betonten die 21 Pazifik-Anrainer am Sonntag in einer gemeinsamen Erklärung zum Abschluss des zweitägigen Gipfels. Außerdem wolle der Zusammenschluss das Vorhaben einer Freihandelszone im Asien-Pazifikraum (FTAAP) in eine "konkretere Vision" verwandeln. Die APEC solle "konkrete Schritte" hin zu einem umfassenden Freihandel unternehmen.
Die Freihandelszone würde eine Region abdecken, die etwa die Hälfte der weltweiten Wirtschaftsproduktion umfasst und etwa 40 Prozent der Weltbevölkerung einschließt. Bislang war die FTAAP jedoch ein vages Langfrist-Ziel. US-Präsident Barack Obama hatte bei dem Gipfel im Bemühen um bessere Absatzmärkte für die US-Wirtschaft auf den Abbau von Handelsschranken gedrungen. Er ist Gastgeber des nächsten APEC-Gipfels, der kommendes Jahr im US-Bundesstaat Hawaii stattfindet.
China bemühte sich derweil, Ängste angesichts seiner überragenden wirtschaftlichen Stärke zu verringern. Peking fühle sich weiter dem Aufbau guter nachbarschaftlicher Beziehungen und der "Freundschaft" verpflichtet, sagte der chinesische Staatschef Hu Jintao.