Albert Uderzo, einer der beiden "Väter" von "Asterix", soll mehr als 200.000 Euro an Steuern nachzahlen. Das Finanzamt sehe ihn als einfachen Zeichner und nicht als Ko-Autor der Comic-Serie um den kleinen Gallier, sagte der 84-Jährige am Dienstag der Nachrichtenagentur AFP. Dadurch dürfe er nicht so viele Einnahmen aus den Rechten der 24 Asterix-Hefte behalten. "Nach 51 Jahren Asterix und 66 Jahren im Beruf ist das ein Skandal." Er werde juristisch dagegen vorgehen, kündigte Uderzo an. Er hatte nach dem Tod von Texter René Goscinny 1977 die erfolgreiche Reihe allein weitergeführt.