. .
News am 29.05.2012
Schlagzeilen Themen Mobil iPad Blogs Investigativ Hefte
 
Fotocommunity
Fotocommunity

Treffpunkt für ambitionierte Amateurfotografie. Bilder hochladen und bewerten, sich mit anderen Austauschen. mehr...

Weblogs bei stern.de
Weblogs bei stern.de

Die Online-Tagebücher bei stern.de: Freie Autoren schreiben hier persönlich, direkt und eigenständig. mehr...

Information und Unterhaltung mit Steffen Hallaschka
sternTV - Information und Unterhaltung mit Steffen Hallaschka

Vertiefende Informationen zu der aktuellen und den vergangenen Sendungen von sternTV. mehr...

stern Investigativ
stern Investigativ

Das Recherche-Team des stern. Erfahren Sie mehr über die Recherchespezialisten und ihre Enthüllungen von Terrorismus bis Wettmanipulation. mehr...

 
17. März 2011, 08:15 Uhr

Tepco findet Freiwillige für Arbeit in Fukushima 1

Freiwillige wollen die Arbeiter im havarierten Atomkraftwerk Fukushima Eins unterstützen. Darunter sollen sich Angestellte des AKW-Betreibers Tepco sowie anderer Firmen befinden.

Der japanische Akw-Betreiber Tepco hat einen offenbar erfolgreichen Aufruf nach etwa 20 freiwilligen Helfern zur Abwendung einer nuklearen Katastrophe am Atomkraftwerk Fukushima 1 gestartet. Auf das Ersuchen des Unternehmens hätten sich sowohl Firmenmitarbeiter als auch Mitarbeiter anderer Unternehmen gemeldet, berichtete die japanische Nachrichtenagentur Jiji am Donnerstag. Darunter sei ein kurz vor der Rente stehender 56-Jähriger mit jahrzehntelanger Erfahrung im Bereich der Kernenergieproduktion. Tepco bestätigte die Angaben zunächst nicht.

Über den Internetkurznachrichtendienst Twitter zeigte sich eine Japanerin, möglicherweise eine Tochter des 56-Jährigen, stolz und verängstigt, dass ihr Vater bei den Arbeiten helfen wolle. "Ich habe gegen die Tränen gekämpft, als ich gehört habe, dass mein Vater, der in einem halben Jahr pensioniert werden soll, sich zur Mithilfe bereit erklärt hat", schrieb sie. Er habe gesagt, die Zukunft der Atomgeneration hänge davon ab, wie Japan mit der Katastrophe umgehe, hieß es weiter. "Ich begebe mich auf eine Art Mission", zitierte die Frau ihren Vater.

Zuvor hatten vier Militärhubschrauber damit begonnen, tausende Liter Wasser auf die beschädigten Reaktoren zu schütten. Anschließend sollten Wasserwerfer und Löschfahrzeuge der Feuerwehr weiteres Kühlwasser auf die Anlage sprühen. Tepco versuchte zudem, das Kraftwerk durch die Instandsetzung von Leitungen wieder an die Stromversorgung anzuschließen, um Fukushima 1 ab Donnerstagnachmittag wieder teilweise mit Strom versorgen und die Kühlsysteme in Gang setzen zu können.

AFP/DPA
 
 
MEHR ZUM ARTIKEL
+++ Jahrhundert-Katastrophe in Japan +++ Liveticker: Stromkabel an Reaktor 2 verlegt

Die Stromversorgung im AKW Fukushima 1 konnte immer noch nicht wiederhergestellt werden. Die Strahlung in der Evakuierungszone hat sich erhöht. Die Ereignisse im Liveticker. mehr...

AKW in Japan außer Kontrolle Die 50 Helden von Fukushima

Mit allen Mitteln versuchen 50 AKW-Techniker in Fukushima eine Kernschmelze zu verhindern. Die Zeit sitzt ihnen im Nacken, Leben und Gesundheit setzen sie notgedrungen aufs Spiel. mehr...

Die Atomkatastrophe in Japan "Ich hatte die ganze Zeit Todesangst"

Das Grauen in Japan nimmt kein Ende: Nach Erdbeben und Tsunami erschüttern nun verheerende Unfällen in Atomkraftwerken das Land. stern TV hat Menschen getroffen, die die Geschehnisse miterlebt haben. mehr...

Erdbeben und Tsunami in Japan Hier können Sie spenden

Ganze Landstriche hat der Tsunami im Nordosten Japans weggeschwemmt, tausende Japaner sind obdachlos, zudem werden Strom und Lebensmittel knapp. Japan ist auf Hilfe angewiesen. mehr...