Eine spektakuläre Aktion der Umweltschutzorganisation Greenpeace in einem französischen Atomkraftwerk hat nach Ansicht des Innenministeriums keine generellen Sicherheitslücken aufgedeckt. Die "Unversehrtheit der Atomanlagen war in keinem Augenblick in Gefahr", sagte ein Sprecher des Innenministeriums am Montag. Greenpeace-Aktivisten waren am frühen Montagmorgen in ein Atomkraftwerk rund hundert Kilometer südöstlich von Paris eingedrungen. Sie brachten auf der Kuppel eines Reaktors das Spruchband an: "Sichere Atomkraft gibt es nicht".