Knapp zwei Tage nach der ESA hat auch die russische Raumfahrtbehörde Kontakt mit der verloren geglaubten Marsmondsonde "Phobos-Grunt" aufnehmen können. Das russische Raumfahrtzentrum in Baikonur habe am Donnerstagnachmittag erstmals ein Signal der vor zwei Woche ins All geschickten Sonde empfangen, meldete die Nachrichtenagentur Interfax unter Berufung auf einen Roskosmos-Sprecher. Auch eine Bodenstation der Europäischen Raumfahrtorganisation ESA im australischen Perth empfing am Donnerstag ein weiteres Signal. Dieses sei wesentlich deutlicher als das vom Dienstagabend gewesen, hieß es auf der Webseite der ESA.