Der frühere Bundeskanzler Gerhard Schröder (SPD) sieht den aktuellen Wirtschaftsaufschwung als maßgebliche Folge der von der rot-grünen Bundesregierung 2003 beschlossenen Agenda 2010. "Die heutige Bundesregierung hat nicht viel damit zu tun", sagte Schröder der "Bild"-Zeitung vom Mittwoch. Ohne die damaligen von seiner Regierung angepackten Reformen stünde Deutschland "genau da, wo unsere Nachbarn stehen, die keine Reformen angepackt haben". Dort müssten jetzt wie zum Beispiel in Frankreich konservative Regierungen die notwendigen Einschnitte machen.