Angesichts der auf ein Rekordhoch gestiegenen Studienanfängerzahlen hat die Bildungsgewerkschaft GEW einen Ausbau der Hochschulen gefordert. Mehr Studierende bräuchten auch mehr Lehrende, erklärte das GEW-Vorstandsmitglied Andreas Keller am Montag in Frankfurt am Main. Er forderte Bund und Länder auf, den Hochschulpakt um mindestens 100.000 zusätzliche Studienanfänger aufzustocken. Die Hochschulen müssten wegen der doppelten Abiturjahrgänge aus mehreren Bundesländern schon zum Sommersemester ihre Lehr- und Betreuungskapazitäten erhöhen, forderte Keller.