Die anhaltende Trockenheit in Russland dürfte kaum zu einer weltweiten Getreideknappheit führen. Zwar gehen die russischen Ausfuhren voraussichtlich drastisch zurück, dies werde teils aber durch gute Ernten in der Europäischen Union, in Nordamerika und Australien kompensiert, wie die US-Agrarbehörde USDA am Donnerstag mitteilte. Russland wird in der Periode 2010/2011 demnach nur noch drei Millionen Tonnen Weizen auf dem Weltmarkt verkaufen, die Ukraine und Kasachstan jeweils sechs Millionen Tonnen.