Wissenschaftler wollen bereits verloren geglaubte Sprachen der australischen Ureinwohner vor dem Aussterben bewahren. Die Bibliothek des Bundesstaates New South Wales gab am Freitag den Startschuss für ein Rettungsprojekt, das sich vor allem auf Briefe und Tagebücher früher britischer Siedler stützen soll. Als die ersten Briten 1788 im heutigen Sydney an der australischen Küste landeten, wurden in Australien noch schätzungsweise 250 Sprachen gesprochen, von denen viele heute als ausgestorben gelten.