Ein 15-jähriger Australier hat den Staat verklagt, weil er trotz des Besuchs einer staatlichen Schule nach eigenen Angaben weder lesen, schreiben noch rechnen kann. Das Schulamt des Bundesstaats Victoria bestätigte am Dienstag einen Bericht des Fernsehsenders ABC, wonach ein Schüler aus Melbourne Klage eingereicht habe. Demnach gaben die Anwälte des Jugendlichen vor dem Bundesgericht an, die Zukunft ihres Mandanten sei "fraglich" und er sei "ernsthaft benachteiligt", nachdem er keine ausreichende Bildung erhalten habe.