Die Eisenbahn-Lobby hat die Pläne der Bundesregierung zur Liberalisierung des Fernbus-Verkehrs in Deutschland kritisiert. Der Gesetzentwurf der Bundesregierung stelle "für die Fahrgäste keine echte Verbesserung dar", erklärte der Geschäftsführer der Allianz pro Schiene, Dirk Flege, am Mittwoch in Berlin. Für den Verbraucher fehle dabei "jede Verlässlichkeit". Der Entwurf sieht etwa vor, dass Busunternehmen ein Angebot innerhalb von drei Monaten einstellen können. Bahnanbieter müssten ihre Strecken hingegen mindestens sechs Monate aufrechterhalten, kritisierte Flege. Auch Fahrplan-Änderungen im Fernbus-Verkehr seien jederzeit möglich.