Das Bundesgesundheitsministerium lehnt Überlegungen ab, die Steuerzuschüsse für die gesetzlichen Krankenkassen wegen der derzeitigen Überschüsse im Gesundheitssystem zu kürzen. Wer den Bundeszuschuss verringere, stelle damit auch versicherungsfremde Leistungen - zum Beispiel für Schwangere oder in der beitragsfreien Familienversicherung - in Frage, erklärte ein Sprecher des Bundesgesundheitsministeriums am Dienstag in Berlin. "Das Gesundheitswesen braucht eine verlässliche und solide Finanzgrundlage", fügte er hinzu.