Die europäische Bankenaufsicht (EBA) ist einem Zeitungsbericht zufolge besorgt über die Kapitalausstattung europäischer Banken und schlägt daher vor, dass der Euro-Rettungsfonds (EFSF) fortan direkt Geld an angeschlagene Banken geben darf. EBA-Chef Andrea Enria plane, ein entsprechendes Schreiben am Dienstag oder Mittwoch an den Rat der europäischen Finanz- und Wirtschaftsminister zu schicken, berichtete die "Financial Times Deutschland" am Dienstag. Mit direkten Kapitalspritzen würde der EFSF zum Miteigentümer der unterstützten Geldhäuser. Bislang darf der Fonds nur Staaten Geld leihen - diese wiederum können es aber, wie im Fall Irland, an Banken weiterreichen.