Mit unterschiedlichen Gefühlen haben Anhänger und Gegner tödlicher Stierkämpfe am Sonntag der letzten Corrida im nordostspanischen Barcelona entgegengesehen. "Der Sonntag wird ein Tag voller Traurigkeit", sagte Rafael Luna, konservativer Abgeordneter im Parlament der Region Katalonien, das im Juli 2010 ein Verbot der Stierkämpfe beschlossen hatte. Tierschützerin Helena Escoda sagte hingegen, mit dem letzten Kampf am Abend in Barcelona, der Hauptstadt Kataloniens, sei "eine Schlacht, aber nicht der Krieg gewonnen", weil anderswo in Spanien weiter Corridas stattfänden.