Der Bau eines umstrittenen Staudamms im brasilianischen Amazonas-Becken rückt immer näher. Das brasilianische Umweltinstitut (Ibama) genehmigte am Mittwoch (Ortszeit) die Rodung von 238 Hektar Wald für das Wasserkraftwerk Belo Monte am Xingú, einem Zufluss des Amazonas im nördlichen Bundesstaat Pará. Die Behörde erlaubte dem mit dem Bau betrauten Konsortium Norte Energia außerdem, Zugangsstraßen zu bauen, Areale für die Lagerung von Asphalt und Holz anzulegen, sowie Einebnungsarbeiten vorzunehmen.