Bayerns Innenminister Joachim Herrmann (CSU) hat den Einsatz von sogenannten V-Leuten des Verfassungsschutzes in extremistischen Organisationen verteidigt. "Insgesamt brauchen wir solche Leute", sagte er am Mittwoch im ZDF-"Morgenmagazin". Dies gelte für die gesamte extremistische Szene, insbesondere aber "für den islamistischen Bereich", aus dem wegen bestehender sprachlicher und kultureller Unterschiede "viel schwieriger" Informationen zu bekommen seien. Ohne V-Leute hätten die Geheimdienste in diesem Bereich "erhebliche Schwierigkeiten", sagte Herrmann.