Eine 50 Meter lange, begehbare Schale in Gold soll im Zentrum Berlins an die friedliche Revolution von 1989 und 1990 erinnern. Der Kulturausschuss des Bundestags einigte sich am Mittwoch in Berlin auf ein Modell der Stuttgarter Architekten Johannes Milla und Partner und der Choreographin Sasha Waltz, wie der CDU-Bundestagsabgeordnete Günter Nooke, der Teil der Jury für das Denkmal war, gegenüber AFP bestätigte. "Nicht Kaiser Wilhelm oder einzelne 'Helden der Revolution und der Deutschen Einheit' werden auf den Sockel gestellt", sagte Nooke, der als Bürgerrechtler selbst aktiv an der Wende beteiligt war, über den Entwurf. Stattdessen eroberten die Bürger den Sockel für sich selbst - "im täglichen Kampf und Einheit und Freiheit", sagte Nooke.