Bei rund jeder sechsten Erbschaft in Deutschland kommt es zu Streitigkeiten. Während sich in Ostdeutschland aber nur zwölf Prozent der Hinterbliebenen um das Erbe stritten, sei das im Westen bei 19 Prozent aller Erbschaften der Fall, ergab eine am Mittwoch in Berlin vorgestellte repräsentative Studie der Postbank. 73 Prozent der Auseinandersetzungen rührten daher, dass sich einige Hinterbliebene "benachteiligt fühlten". Ein fehlendes Testament sei hingegen in lediglich 47 Prozent der Fälle die Ursache für den Zwist.