Die belgische Justiz hat es abgelehnt, den Verkauf des Comicbands "Tim im Kongo" zu verbieten. Ein Gericht in Brüssel wies am Freitag die Klage des Kongolesen Bienvenu Mbutu Mondondo ab, der dem belgischen "Tim-und-Struppi"-Zeichner Hergé Rassismus vorgeworfen hatte. Der Anwalt des Klägers, Ahmed L'Hedim, sagte nach der Verhandlung, nach Ansicht des Gerichts könne das Anti-Rassismus-Gesetz nur zur Anwendung kommen, wenn von einer vorsätzlichen Diskriminierung ausgegangen werden könne.