In Belgien ist kein Ende der seit mehr als anderthalb Jahren anhaltenden Regierungskrise in Sicht. Sechs flämische und französischsprachige Parteien des Landes scheiterten in der Nacht zum Montag bei ihren Beratungen zur Bildung einer Regierung an Differenzen über den Haushalt 2012. Wie die Nachrichtenagentur Belga meldete, bezeichnete der mit der Regierungsbildung betraute Politiker Elio Di Rupo von den französischsprachigen Sozialisten die Lage intern als "dramatisch".