Der Finanzdienstleister AWD hat Privatanlegern in Deutschland nach Medienberichten in bislang ungeahntem Ausmaß hochriskante Beteiligungen an Immobilienfonds empfohlen. Wie das Magazin "Stern" unter Berufung auf eine interne Kundenliste von AWD am Mittwoch vorab aus seiner neuen Ausgabe berichtete, vertrieb das Unternehmen allein aus der Serie der Drei-Länder-Fonds in den neunziger Jahren mehr als 34.000 Beteiligungen mit einem Wert von insgesamt rund einer Milliarde Euro. Die meisten Anleger hätten mit diesen Fonds viel Geld verloren, da ihre Beteiligungen inzwischen nur noch einen Bruchteil wert seien.