Die Bundesregierung hat ihre Ablehnung des Antrags der Palästinenser auf Aufnahme in die UN-Kulturorganisation UNESCO verteidigt. Deutschland unterstütze "nachdrücklich" das palästinensische Anliegen auf einen eigenen Staat, erklärte ein Sprecher des Auswärtigen Amtes am Montag. Die Bundesregierung sei jedoch der Auffassung, dass der UNESCO-Antrag das derzeit im UN-Sicherheitsrat laufende Verfahren auf Aufnahme in die Vereinten Nationen "nicht beeinträchtigen und auch nicht präjudizieren sollte". Zudem sehe Deutschland die Gefahr, dass die jüngst wieder aufgenommenen Friedensgespräche unter Vermittlung das Nahost-Quartetts "zusätzlich belastet werden".