Nach Protesten Washingtons haben die birmanischen Behörden einen der bekanntesten Dissidenten des Landes wieder freigelassen. Der Mönch Gambira sei nach einem Verhör wieder in sein Kloster nach Rangun zurückgekehrt, bestätigte Kloster-Vorsteher Einda Ka am Samstag. Nach seinen Angaben hatte die Klosterführung Gambira vor seiner Freilassung ins Gewissen geredet. Laut einem Behördenvertreter wurde dem Mönch vorgeworfen, sich zu drei Klöstern gewaltsam Zutritt verschafft zu haben, die währehnd des Mönchaufstands im Jahr 2007 geschlossen worden waren.