Russische Ermittler haben ein Netzwerk von Betrügern enttarnt, die sich als Generäle des russischen Inlandsgeheimdienstes FSB ausgegeben hatten. Mit der gefälschten Identität hätten die Bandenmitglieder versucht, eine Million Euro von einem Geschäftsmann zu ergaunern, der im Gegenzug angeblich einen Führungsposten im Staatsdienst bekommen sollte, teilte das russische Innenministerium am Dienstag in Moskau mit. Drei mutmaßliche Mitglieder der Betrügerbande seien auf frischer Tat ertappt worden, als sie drei Millionen Rubel (73.900 Euro) als erste Tranche der geforderten Summe in Empfang nahmen. Auch der 53-jährige mutmaßliche Anführer der Bande sei festgenommen worden.